Die Stiftung
Stiftung und Stiftungszweck
Die Berkenkamp-Stiftung mit Sitz in Essen wurde am 28. Juli 1997 durch Frau Renate Bruch als rechtsfähige Stiftung bürgerlichen Rechts gegründet. Die Genehmigung der Bezirksregierung Düsseldorf erfolgte am 14. August 1997.
Kernaufgabe ist die Förderung und Pflege der deutschen Sprache und Literatur.
Die Stiftung verwirklicht diesen Zweck durch:
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Unterstützung sprach- und literaturwissenschaftlicher Lehr- und Forschungsvorhaben
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Ankauf von Schriften, literarischen Nachlässen und dazugehörigen Objekten
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Stipendienvergabe im Rahmen des Stiftungszwecks
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Finanzierung buchkonservatorischer Maßnahmen
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Direkte Förderung von Projekten zur deutschen Sprache und Literatur
Alle Mittel werden gemeinnützig eingesetzt – ausschließlich für satzungsgemäße Zwecke und ohne eigennützige Absichten.
Beispielhafte Förderungen sind auf der entsprechenden Unterseite zu sehen:
Mission
Die Stiftung engagiert sich besonders für Projekte, die junge Menschen an die deutsche Sprache heranführen und ihnen neue Zugänge zu Literatur eröffnen. Ziel ist es, Erhalt, Pflege und lebendige Auseinandersetzung mit der deutschen Sprache nachhaltig zu fördern.
Ein zentrales Projekt ist seit über 20 Jahren der landesweite Deutsch-Essay-Wettbewerb in Nordrhein-Westfalen, den die Stiftung gemeinsam mit dem Ministerium für Schule und Bildung NRW organisiert.
Die Gründerin

Die Gründerin der Berkenkamp-Stiftung
Renate Bruch, geborene Berkenkamp, wurde am 25. Februar 1926 geboren und verstarb am 19. Juli 2013.
Ihr Vater, Wilhelm Berkenkamp, war ein erfolgreicher Unternehmer im Bereich der Zusatzarbeiten für den Bergbau. In den 1940er- und 1950er-Jahren beschäftigten seine Firmen rund 600 Mitarbeitende.
Mit dem absehbaren Rückgang des Bergbaus investierte Wilhelm Berkenkamp in den 1950er-Jahren in den Automobilhandel – unter anderem an den Standorten Hamburg, Worms und Grünstadt.
Nach seinem Tod im Jahr 1970 übernahm Renate Bruch die Geschäftsführung der Autohäuser und führte sie bis in die 1990er-Jahre erfolgreich weiter. Danach wurden die Betriebe verkauft oder verpachtet.
Da sie keine eigenen Kinder hatte, entschied sie sich, ihr Vermögen in eine Stiftung einzubringen, um einen bleibenden kulturellen Beitrag zu leisten. Ziel: Förderung der deutschen Sprache und Literatur.
Vor der Gründung führte Renate Bruch Gespräche mit verschiedenen renommierten Institutionen, darunter Standorte in Marbach, Weimar und Wolfenbüttel. Die Wahl fiel schließlich auf das Deutsche Literaturarchiv (DLA) Marbach als Hauptpartner der Stiftung und Austragungsort des alljährlichen Presiträgerseminars.
Heute ist die Stiftung an mehreren Standorten aktiv – darunter Weimar, Köln, Münster und Frankfurt – und engagiert sich besonders in Projekten, die Jugendliche und junge Erwachsene ansprechen und ihre Auseinandersetzung mit der deutschen Sprache und Literatur fördern.